Kunsttherapie

Kunsttherapie

Kunsttherapie in der Psychosomatischen Versorgungspraxis

Kunsttherapie ist eine nonverbale Therapieform, die über den Einsatz von künstlerischen Medien einen Beitrag zur ganzheitlichen Förderung und Entwicklung des Menschen leistet. Unter Verwendung eines breiten Spektrums von kreativen Materialien und Techniken nutzt die Kunsttherapie die in sich heilende Kraft des schöpferischen Schaffens.

Material und Technik
Die Auswahl der Techniken und Materialien reicht von Malen (Wasser-, Aquarell-, Temperafarben, Öl- und Pastellkreiden) bis hin zum plastischen Gestalten (Naturmaterialien wie Ton, Gips, Holz, Stein, Pappmaché). Jedoch sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Allgemeine Einsatzbereiche
Kunsttherapie eignet sich für Menschen jeden Alters. Sie wird in den folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Psychologie
  • Pädagogik
  • Prävention
  • Rehabilitation
  • Psychosomatik
  • Psychiatrie
  • Medizin


Einsatz in unserem MVZ:
Die Kunsttherapie wird in unserem MVZ in den Bereichen Psychosomatik und Psychiatrie

  • als Einzel- oder Gruppensitzung
  • für Kinder und Erwachsene angeboten.


Sie hilft hierbei bei Erkrankungen wie z.B.

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Zwängen
  • Persönlichkeitsstörungen der Stabilisation


Ziele und Wirkung
Durch das Gestalten können Gefühlen, Bedürfnissen, Vorstellungen, Erfahrungen und inneren Bildern Ausdruck gegeben werden.
„Um ein Bild zu malen, muss ich mich entscheiden, mit welcher Farbe ich beginne, welche Farben dazukommen, in welche proportionalen Verhältnisse ich die Farbe setzte. Ich brauche Mut, um den ersten Strich auf ein leeres Blatt zu machen. Verwischt ungewollt eine Farbe, muss Frustrationstoleranz entwickelt werden und die Fähigkeit, das Missgeschick zu integrieren, um weiter arbeiten zu können.

Während des Gestaltens stellt sich die Frage, ob ich Einfluss auf meine Gestaltung nehme oder ob ich nur geschehen lasse, mich vielleicht lediglich anpasse, aber auch bereit bin Kompromisse einzugehen, wo es erforderlich ist und reale Grenzen respektiere. Durch das Erlebnis, mit meinen Händen etwas geschaffen zu haben, kann ich mich schließlich in meinen Selbstwert gestärkt fühlen.“